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Gericht: Deutsche Webseiten dürfen keine US-Cookies setzen

Das Verwaltungsgericht Wiesbaden untersagt einer Hochschule, auf ihrer Webseite den "Cookiebot" einzubinden. Der spektakuläre Beschluss wirkt weit.

heise.de/news/Gericht-Deutsche

"Rechtlich seien sogar Arbeitgeber verantwortlich, die ihre Beschäftigten mit einschlägigen Diensten hantieren lassen." Kommt da bald was für O365 & Co nach? 🤔😎

@IzzyOnDroid

Bildbeschreibung: Auf einem Holztisch liegt ein Tablet auf dem ist das Wort 'Einwilligung' zu lesen. Auf dem Tablet liegt ein typischer Cookie.

@dsw28 @kranfahrer @IzzyOnDroid

Ich befürchte das wird es nicht so wie wir denken.

Es wir wieder ein Stück Papier geben auf dem steht "Das ist alles gut,sicher,perfekt,<hier beliebigen " sinnvolle" Adjektive eintragen> ist" unterschrieben von "Experten" und das wars.

Sicher per Definition nicht per design.

So oder sowas ähnliches erwarte ich leider... 😑

@IzzyOnDroid meldet ein Medium, das seine Leser mit Trackern und Cookies bombardiert.

@juh Dafür bin ich bekannt. Wobei ich für gewöhnlich vor solchen warne. Die Meldung, dass eine solche App verfügbar ist, sollte daher nicht als Aufforderung missverstanden werden, solche Medien zu nutzen. Aber wenn es nicht anders geht, dann besser so herum, oder? 😉

@albert_magellan @IzzyOnDroid Da Zeitungen schon immer Redaktionen und Anzeigenabteilungen hatten, haben sie im Doublespeak so große Erfahrung und wir so große Toleranz. Andere Entitäten würden das nicht lange durchhalten.

@juh @IzzyOnDroid ...und Nutzerdaten ohne anständiges Opt-out in die Staaten verschachert.

#OhTheIrony

@IzzyOnDroid ooooh 🔥🔥🔥 und das so kurz nachdem wir ordentlich in O365/Teams-Lizenzen investiert haben

@technicallypossible Mein Mitleid hält sich in Grenzen 🙊 Ich korrigiere: ist nicht vorhanden 🙈 (Zeiger steht kurz vor "Schadenfreude" 💨 )

@technicallypossible Ich stelle mal die traditionelle Cola dazu 🧉 (auf die Schnelle nur Mate gefunden)

Besonders für den zitierten Nebensatz. Habe da Kunden, die ihren Mailserver … hoppla, Du auch gerade – aber auch ihre Netzwerk-Laufwerke zu OneDrive umgezogen haben. Ich habe mal erstaunt gefragt, wer denn auf meinen Namen einen Account bei M$ eingerichtet hätte. Als Antwort hat mich der Service per Fernwartung eingeloggt. Hat die Frage wohl als "informierte Zustimmung" gewertet 🤦‍♂️

@kubikpixel der Mailserver ist erst vor wenigen Wochen von on-prem in die M$ Cloud umgezogen. Weil der Berater meinte, das sei besser so, das würden ja jetzt viele machen. Aber hey, Alaska wurde ja auch an die Amis verkauft, weil vorher niemand wusste, wie wertvoll Erdöl ist. Daten sind das neue Öl.
@IzzyOnDroid

@IzzyOnDroid yeah, heute früh gelesen... @technicallypossible nicht nur "ihr" ;) War alles abzusehen, aber wurde fleißig ignoriert.

@IzzyOnDroid Das ist vor dem Hintergrund der "Schrems II"-Entscheidung ja auch eigentlich mehr als erwartbar. Ebenso sind alle Dienste der US-Anbieter in Europa nicht rechtskonform nutzbar - auch wenn die Meisten Unternehmen das nicht gerne hören. Die Aufsichtsbehörden sind aber leider auch nicht so aktiv, wie man es sich als Betroffener wünschen würde. Von meinen Beschwerden in Bezug auf diese Problematik wurde noch keine einzige abgeschlossen...

@IzzyOnDroid @viennawriter Mal sehen, ob das in der Schärfe bestand hat. *Diesem* Urteil nach dürften nicht einmal Dienste genutzt werden, die in Europa sitzen und zu einem US-Konzern gehören.

@dentaku Was den Datenströmen und Zugriffsrechten mit CLOUD-Act und Co ja nur konsequent ist. Fände ich gut, wenn das mal wer durchsetzt. So rein für‘s Exempel und den Anreiz, sich mal mit europäischen Lösungen auseinanderzusetzen, die es ja in den allermeisten Fällen tatsächlich gibt. @IzzyOnDroid

@viennawriter @IzzyOnDroid Ich fände es schwierig, die Eigentumsverhältnisse aller meiner Dienstleister im Auge behalten zu müssen.
Beispiel: HostEurope – klingt europäisch, saß auch mal in der EU, ist aber jetzt in GB und gehört GoDaddy (USA).

@dentaku Deswegen am besten gleich einen Europäischen Anbieter nehmen, am besten einen in dem Land, wo Du wohnst. Macht alles einfacher und zukunftssicherer. @IzzyOnDroid

@viennawriter @IzzyOnDroid Ich müsste dann aber die ganze Zeit nachverfolgen, dass der nicht von einem Amerikanischen Konzern gekauft wird (und dann sofort mit all meinem Krempel umziehen). Genau deshalb das HostEurope-Beispiel.

@dentaku @viennawriter "Sicher ist nur, dass nichts sicher ist. Und selbst das ist nicht sicher." (Joachim Ringelnatz)

100% geht halt nicht immer. Aber was man tun kann, sollte man tun. Dann muss man sich zumindest nichts vorwerfen lassen (bekommt aber ggf. etwas nachgeworfen 🙊 ) …

@IzzyOnDroid @viennawriter Ich habe nur keine Lust, immer die Abmahnung und Unterlassungserklärung über mir schweben zu haben, nur weil einer der Dienstleister, die ich benutze, wiederum einen US-Dienstleister benutzt, so wie das hier der Hochschule RheinMain passiert ist (die einen *Dänischen* Dienstleister für ihre Cookiewarnung verwendet haben).

@dentaku @viennawriter Keine Arme, keine Kekse. Cookie-Warnung brauchst Du nur, wenn Deine Besucher den *unanständigen* Keksen zustimmen müssen. Keine Kekse, kein Banner (siehe meine Seiten). Und technisch notwendige Kekse (wie Session-/Login-Keks bei Foren) brauchen auch kein Banner.

Für Analytics reicht ofmals eine Logfile-Auswertung. Außer Du hast eine hyperkapitalistische Seite, wo Du zur Kapitalmaximierung auch auswerten willst, was noch gar nicht passiert ist 🙊 💨

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